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Kochen wie im Mittelalter


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Erste überlieferte europäische Handschriften, die sich mit der Kochkunst befassen, stammen aus dem 10. Jahrhundert. Dabei handelt es sich jedoch noch nicht um Kochbücher im modernen Sinne. So lieferte der im Kloster von St. Gallen lebende Mönch Ekkehard lediglich eine gereimte Übersicht der Gerichte, die verspeist wurden.

Erst im Spätmittelalter entstand eine Reihe von Handschriften zur Kochkunst, die zunehmend mehr Elemente eines Kochbuchs im heutigen Sinne enthielten. Aus dem Jahre 1350 stammt die älteste deutschsprachige Rezeptsammlung „Das Buoch von guoter Spise“. Die Rezepte in diesem Buch dienten allerdings ausschließlich zum Kochen von Festtagsmahlzeiten, denn die alltäglichen Speisen mit Brot, Kraut und Rüben bedurften keiner großen Kochkunst und fanden dementsprechend auch keine Erwähnung. Auch Maßangaben und Kochzeiten sucht man vergeblich. Diese Kenntnisse wurden vorausgesetzt.

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