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Ausschweifendes Mahl, Fresko Herculaneum

Frühstück im alten Rom (iantaculum)

Das Frühstück. war die leichteste Mahlzeit bei den Römern, die Gewohnheiten unterschieden sich jedoch nach Art der Arbeit, Tagesablauf und soziale Stellung. Man nahm es gewöhnlich zwischen der dritten und vierten Stunde ein (8-9 Uhr). Meist wurden Brot und Käse gegessen, dazu gab es Wasser, seltener Milch oder Wein. Bei einem erweiterten Frühstück konnten auch Honig, Datteln, Oliven, Gemüse, Eier, Fisch und Fleisch auf den Tisch kommen.

Mittagessen im alten Rom (prandium)

Das Mittagessen wurde zwischen der sechsten und der siebten Stunde eingenommen. Es war - wie das Frühstück - nicht sehr üppig. Bestandteile des Mahls waren Käse, Feigen, Oliven und Nüsse sowie Gemüse, Eier, Pilze und Früchte. Im Normalfall war das Mittagessen. kalt, allerdings wärmte man von dem Abendessen am Vortag auch gern etwas auf. Als warme Speisen waren Pökelfleisch, Schinken und Schweinskopf üblich. Dazu trank man Wein, der oft mit Honig versetzt war (mulsum).

Abendessen im alten Rom (cena)

Die Hauptmahlzeit der Römer begann zur 9. oder 10. Stunde (zwischen 14.00 und 16.00 Uhr). Wie lange das Abendessen dauerte und welchen Umfang es hatte, hing ganz von der gesellschaftliche Stellung ab. Bis etwa zum Ende der Republik war das Abendessen. wenig pompös: Man begnügte sich mit dem traditionellen Mehlbrei (puls) und Gemüse, das meist aus preisgünstigem Kohl bestand. Der Nachtisch bestand vorwiegend aus Obst, Wein war als Getränk üblich. Selten kam Fleisch auf den Tisch, da es teuer war und es sich nur die reichen Römer leisten konnten.

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